Blumentorte

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Erfrischung gefällig

Beim Rückwärts Lesen fand ich diese März Wasserfälle von Gerhards Fotoblog und möchte sie an einem heißen Tag mit Euch teilen. Taucht ein!

Gerhards Fotoblog

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Boxer

Der Tag war sonnig und vor allem hatte ich mir Zeit geschenkt. Ein neues Spiel: Alles gaaanz langsam machen. Fast idiotisch zäh und träge. Langsamer als alles um mich herum. Ich bin die Bremse. Dann innehalten und horchen, nach innen und außen. Warten, ob dadurch Katastrophen entstehen. Tun sie nicht. Aufatmen. Den Mitbewohner von der Schule abholen, ihm eine Leberkässemmel kaufen, immer Hunger die jungen Menschen, ihm zusehen, wie er sie auf einer Bank im Schatten isst, direkt vor dem Hofladen. Zeit haben dabei. Ihm zuhören. Dabei nicht abschweifen. Dann am Frisör vorbei schlendern, sollen wir….? willst Du? Zeit haben für solche Ideen. Reingehen, mit dem Orientalen scherzen, der nichts zu tun hat im leeren, glamourösen Salon. Zusehen, wie er bei dem Bub vorne den Rasierer ansetzt, direkt an der Stirn, mittig und nach hinten durchzieht. 9 Millimeter. Wie Demi Moore in „GI Jane“. Zeit im leeren Salon haben, das auszuhalten. An den Film zu denken, während draußen die Sonne auf`s Pflaster brennt. Zusehen wie der Bub zum Mann wird in 180 Sekunden. Eine Träne wegwischen und lächeln dabei. Kopf ohne Haar. Verletzlich und cool zugleich. Zeit haben, den Impuls zu unterdrücken, dass ich das auch will. Aber nicht  heute. Dann gemeinsam nach Hause schlendern. Er größer als ich. Ganz langsam.

Magnolia

Rückwärts lesen

Blumentorte Reading… Es waren 978 Blogbeiträge in meinem Postfach. Ich bin jetzt runter auf 731. Strammes Programm. Natürlich schlägt mein effizienter Geist vor, ich könnte sie auch einfach -zack- alle löschen. Aber ich will nicht immer effizient sein.  „If something is worth doing, it`s worth doing it well.“… hat mir mal auf einem Kreuzfahrtschiff ein sehr reicher sehr alter Herr aus New York gesagt, als ich dort 1999 arbeitete und seiner Meinung nach irgendetwas nicht tausendprozentig erledigte. Heute würde man von Achtsamkeit sprechen. Und Marlene Dietrich sagte einst, dass das es frei macht, selbst auferlegten Pflichten diszipliniert nachzukommen. Ich kann dem nicht widersprechen. Und im Innern flüstert´s leise: Glaube nicht alles, was Du denkst. Ich lese lieber weiter.

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Schuhus, Schmücks und Schlenderino

Es gibt dem Titel nichts hinzuzufügen. Nachsehen bei Dudens ist sinnlos, steht aber jedem frei. Im Grunde geht es nur um die Freude am Spielen.

Surfing Jesus

Ich kann mich vertan haben. Es könnte eine Fehlinterpretation sein. Schließlich war das Fenster in der Kirche ganz schön weit oben. Aber: ich finde, er surft….? Oder….?

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BARDOLINA IN BARDOLINO

P1790196Ende April mit dem Oma-Bus mal wieder an die „Badewanne Münchens“ gefahren. Um nichts zu tun. Der Plan war der, keine Pläne zu haben. Abzuhängen, Gedanken schweifen zu lassen, zu warten auf das, was mich dort erwartet. Expect the unexpected. Ich hing also herum wie die alten Damen und Herren, flanierte heiter abwartend auf die Kleinstereignisse, die das beschauliche Treibenlassen so mit sich bringt. Es kamen wie immer zuerst die ganzen Gedanken der inneren ToDo Liste, die sich ewig automatisiert aktualisiert. Nach ein paar schlecht geschlafenen Nächten und ein paar Gläsern Wein wurde der Geist allerdings lahm und ich konnte einfach Da-Sein. So kann`s gehen.

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Blumentorte Reading

Kaum sind 7 Monate vergangen, habe ich mein Leben von Grund auf betrachtet, renoviert, umgebaut und sitze tadaaa im Rosensessel mit guter Laune und Extrazeit. Keine Bücher gelesen, keine Filme geschaut, wenig Internet besucht. Es gab einfach mal Wichtigeres. Innenschau auf Innenstau. Lange vermieden, weil es was Besonderes bleiben sollte, wie Geschenk zur Belohnung: alle WordPress Abos anzuschauen. Alle 907. Alter Vadder, das wird dauern. Ich freu mich drauf und fange gleich mal an. Danach Blumentorte Rising. Herzliche Grüße an Euch alle!

Irgendwann heißt Niemals

Also auf ein Neues. Wie jedes Jahr gilt es zu bedenken, ob man ein hässliches Buch endlich hinter sich schließt oder ob man dem Zug der Zeit wehmütig hinterherwinkt. In meinem Buch 2016 sind Fotos von Krisen, Schmerzen und Krankheit, von Chancen und Mut, von irgendwo verlorenen Weggefährten, die an einer Station ausgestiegen sind und meine Lebensreise nicht mehr begleiten, es gab Reisen nach Venedig, Nürnberg, Eichstätt, Innsbruck, Schwäbisch Hall, Murnau und Hall, nach Irland,  an den Chiemsee und nach Wasserburg am Inn. Die Reisen retten mich. Das sind die kleinen Inseln, die Farbe und Aufatmen bringen, den Blick über die Suppenschüssel des eigenen Lebens. Manchmal dem Alltag abgetrotzt. Irgendwann heißt niemals.

Vieles andere verweht mit der Zeit. Neu gelernt, dass einfach weiteratmen und weitergehen möglich ist, auch wenn man glaubt, es zerreißt einen jeden Tag auf`s Neue. Einfach weitermachen, die Zeit durchschreiten, aufrecht. Wunden heilen so nicht, aber sie werden ein akzeptierter Teil des eigenen Daseins und verblassen wie Tattoos auch. Aber täglich die eigene Kraft messen wie den Puls. Immer wieder. Der Zufall bringt dann Impulse. Wofür lebst Du. Wem dienst Du. Was gibst Du der Welt. Was schenkst Du Dir für ein Leben. Was bezahlst Du für Deine schubladierten Träume. Bilder von Flüchtlingen in Booten. Bewunderung für ihren Mut, sich auf den Weg zu machen. Und Du? Irgendwann heißt niemals.

Noch nie so viele Ratgeber Bücher gelesen wie dieses Jahr, Entwicklung und Einsichten also gierig absorbiert, Saaten, die 2017 aufgehen dürfen. Überhaupt: Machen. Menschen treffen, Pläne schmieden, nicht warten, nicht jammern: machen. So ist Tolles entstanden, quasi aus dem Nichts. Wie vor 5 Jahren dieser Blog. Einfach gemacht. Dank hier an alle Mitreisenden!!!

Irgendwann heißt niemals. Aber morgen ist ein neuer Tag zu leben. Euch allen einen guten neuen Tag, jeden Tag. Herzliche Grüße, die Blumentorte

loveisintheair

All I want for Xmas is food

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Weihnachtszeit gab es so vieles, das wichtiger war als der Blog, daher gab es nicht viele Eigenbeiträge hier, sondern einkopierte Texte und Clips, damit die Blumentorte überhaupt noch appetitlich bleibt. Auch für die Feiertage gibt es hier keine nahrhafte Kost, aber ein gesanglich und künstlerisch interessantes Törtchen aus Deutschland vor einem deutschen Baum in einem ordentlichen Bildungsbürgerwohnzimmer aufgenommen. Ich mag das. Es ist alles so fein säuberlich wie Weihnachten sein darf. Einmal im Jahr alles richtig machen, friedlich sein, nicht mit dem Baum streiten und der Schwester nicht sagen, dass ihre Kinder so seltsam werden wie sie war, nur anders schräg, dazu viel Rotwein, denn der spült die bösen Worte runter und ein Vanillekipferl, das beruhigt. Falls man ein Ventil braucht, sollte man möglichst unhysterisch ein Weihnachtslied singen, dann schafft man das alles. Würdevoll muss nicht sein, harmonisch reicht. Hauptsache ihr könnt „relaten“, wie auch immer. Hier also mein Weihnachtstipp-Clip für Euch und eine gesegnete Heilige Nacht. Möget ihr Glück und inneren Frieden denen bringen, die die Euren sind. Fröhliche Weihnachten!

P.S. Die Mittelfrau hat leider einen bitteren Zug um die Mundwinkel, wenn sie uns nach dem Video „Merry Christmas“ wünscht. Nehmt es nicht persönlich, singt noch mehr und esst mehr Kipferl-Eis!

P.S. Womit bimmelt das linke Mädchen? Ich habe es nicht rausgefunden…. sachdienliche Hinweise erbeten!