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Den Rilke 5 Mal Lesen, bitte

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Nenn ich dich Aufgang oder Untergang?
Denn manchmal bin ich vor dem Morgen bang
und greife scheu nach seiner Rosen Röte –
und ahne eine Angst in seiner Flöte
vor Tagen, welche liedlos sind und lang.

Aber die Abende sind mild und mein,
von meinem Schauen sind sie still beschienen;
in meinem Armen schlafen Wälder ein, –
und ich bin selbst das Klingen über ihnen,
und mit dem Dunkel in den Violinen
verwandt durch all mein Dunkelsein.

 

Geht mir gerade murmelnd meinem Kopf herum, des Tags, am Abend, beim Zähneputzen, beim Autofahren, in der Mittagspause, beim Abendrot, im Regenschauer.

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5 Kommentare

  1. … habe es sogar öfter gelesen, alles führt hin zur letzten Zeile mit der ich mich Verschwestern kann…

    • Was soll ich dazu sagen? Ich freue mich einfach, dass Du diese Empfindung teilst!

      • … das klingt schön!

  2. danke fürs zeigen.
    ja, es gibt so schöne übungen aus dem bereich der lyrik, die einen innerlich zu wärmen beginnen.

    liebe grüße
    gabriele

    • Na, ob Rilke da noch übte, weiß ich nicht…. 😉 Aber ich finde es einen großes kleines Schätzchen. Danke für den lieben Besuch!

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