Blumentorte

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Picasso und ich in Schwäbisch Hall

… an einem Sommertag. Während er damals die entartete Kunst bastelte, ist es mir gelungen, entseelte Bilder zu knipsen, menschenleere Stadtansichten zu fotografieren. Habe die Leute alle ausgeblendet. Mache das immer so. Offenbarte sich mir heute beim Betrachten. Wünsche ich mir eine leere Welt? Während Picasso alles so hastig zu füllen schien mit Abbildungen von Menschen. Tausendfach. Denkste so an einem Sommertag. P1760338 P1760319 P1760342 P1760291 P1760297 P1760316 P1760343 P1760334

 

 

 

Noch bis zum 18. September im Museum Würth zu sehen:

Über 160 kostbare Leihgaben und bedeutende Werke der Sammlung Würth, erschließen die vom Museo Picasso, Málaga konzipierte Ausstellung nun einem deutschen Publikum. Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen Picassos aus den Jahren 1901-1969 treten dabei in Dialog mit solchen führender deutscher Künstler der klassischen Moderne (u.a. Max Ernst, Jawlenski, Gabriele Münter, W. Kandinski, Otto Dix etc.) sowie mit Lukas Cranach d. Ä- und d. J.. In Themen wie Primitivismus, Zirkus, Krieg und Frieden, Mythos, oder Maler und Modell und anderen mehr, lassen sie Anverwandlung ebenso deutlich hervortreten wie und Unterschiede. Sehenswert.

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8 Kommentare

  1. Es gibt immer Bilder, die eine gewisse Stimmung zum Betrachter transportieren, selbst wenn man nicht dabei war. In diesem Beitrag sind das für mich die Bilder 1, 2, 5. Und ich freue mich immer, wenn ich in einem Beitrag auf solche Fotos treffe.

    • Vielen Dank für Deinen offenen Kommentar. Bei Stadtbesuchen fällt es mir schwerer Stimmung einzufangen als bei Landschaftsfotos. Da geht es mir aber auch mehr um das Zeigen der Charakteristika, glaube ich.

  2. … Die Bilder haben eine ganz eigene faszinierende Fachwerkdynamik… die Ausstellung ist mit Sicherheit sehenswert! 🙂

  3. Frau Blumentorte! Sie besuchten Schwäbisch Hall?! Bitte sehen Sie mich nun angemessen ausflippen! Ich bin voller guter Erinnerungen an diese Stadt, in deren Nähe ich lange lebte, hach und nun diese Bilder… Die muß ich mir groß einpupillieren… hachhachhach ~~~~~~~~~~~~+++…

    • Auch ich lebte und wirkte 3 Jahre dort in der Nähe. Man kehrt immer wieder zurück, nicht wahr? Demnächst gibt es hier noch Umgebungsimpressionen. Herzliches Grüßle aus dem Süden!

    • … wie wundervoll! Kocherwiesen, Stadthalle, Michaelskirche, Museen, Mohrenapotheke, eine der entzückenden Eisdielen und so viele Weißtdunochs, die in mir aufquellen! Die überdachten Brückchen, der Marktbrunnen, in dem wir sommers nach dem Barfüßerbesuch badeten, der Salzsieder, damals Bar und Schauplatz wildester Feierabendorgien… ich breche gleich auseinander vor Erinnerungsgetöse… Pardöngsche…

      • Nur weiter so: Abende an der Treppe, Biergartenseligkeiten auf der Insel, Theaterprobenlärm, Markttag und Geplauder, Hocketse in der Besenwirtschaft, der Götz in Jagshausen…

      • … Nächte aufm Einkorn, Weinfest im Park, Frühstücke in der Ilge, Livemusik im Schlachhthaus, durchzechte Nächte im Entenbäck, Rauchwerk unter der Kochertalbrück (Pssst!) undundund…

        Ich muß unbedingt wieder dahin, meine liebe Blumentorte, danke für diesen Kopfstüber. Frau Kächele und Frau Peters auf der Henkersbrücke…
        Gelbinger Gasse, Turmmusikke im Advent…

        Wenn ich komme, sage ich Bescheid, vielleicht können wir uns auf ein Rieslingschörlchen treffen.
        Ganz herzliche Hachgrüße, Ihre Frau Knobloch, blickverwuschelt.

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