Blumentorte

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Eichstätt, Stadtrundstand

Muss mal gesagt werden: Mit mir durch eine Stadt zu stehen-gehen kann die Gesundheit gefährden. Vor allem an Tagen, die irgendwo einen Strahl von Licht versprechen und an welchen ziehende Wolken am Himmel zu beachten sind > sehr nervtötend. Denn siehe: Ich warte, bis sie weg sind, stehe vor dem Wunschmotiv, wie ein sturer Esel, atme. Langmütig müssen daher Begleiter sein, sie werden zum Müßiggang gezwungen, zum erzwungenen Stillstand gar. Bis ich in der Eisdiele ankomme, haben alle Begleiter den 7.en Eistee warm werden lassen, kennen alle Informationstafeln und Schaufenster in und auswendig. Zum Beispiel Eichstätt: könnte in 30 Minuten durchschlendert sein, um dann in die umgebende Landschaft zu fahren und energisch durch schattige Wälder zu wandern. Wenn bloß die Fototorte nicht wäre. Und dann ist es nicht einmal Kunst! Ich werde einsam sein im Alter, aber sehr geübt im Warten auf das Licht.

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16 Kommentare

  1. einsamkeit ist relativ …

    • Ehrlich? Ich dachte immer, Einsamkeit ist absolut. Gibt es da verschiedene Sorten wie in der Eisdiele?

      • du kannst nicht absolut einsam sein … du hast mich doch …

      • Da drückte es mir doch ein einsames Tränchen in die Linse. Puuh. Das ist ein Hollywood Moment. Und: Du hast natürlich völlig recht!

      • wenn du noch ein wenig mehr HOLLYWOOD verträgst … gönn dir meinen letzten beitrag …

        da kommt übrigens noch ganz viel davon …

      • 🐻

  2. … ich mag menschenleeres, lichtdurchflutetes… wie kann man sich da einsam fühlen… standhaft abgerundete Impressionen… 😉

    • Dankeschön!! Nächstes Mal gehe ich wieder allein los….

      • … mache ich auch immer… und es ist nie einsam…

      • Das glaube ich Dir sofort! 🙂

  3. Lo

    Ich bin auch jemand, der gern so lange mit dem Foto-Auslösen wartet, bis sich möglichst kein Mensch mehr auf dem Bild befindet, auch zum Leidwesen meiner Begleiter, aber ich bin schnell im Laufen und Einholen der längst Vorausgegangenen.
    😉

    • Ja, irgendwann werde ich auch noch hinterherwieseln lernen…. 😉

  4. Das „Hinterherwieseln“ stört mich gar nicht so. Das Betrachten einer Szenerie hat für mich etwas meditatives. Bei einer Meditation lässt man sich auch nicht durchs Hamsterrad jagen. Da zählt nur die Konzentration auf sich den Atem oder beim Fotografieren eben auf das Motiv. Und irgendwann kommt der Moment um den Auslöser zu drücken.
    Ich hadere vielmehr mit der Ansprache: „Wenn du so weitermachst, dann bekommst du irgendwann noch Schlitzaugen.“ Der Vergleich mit asiatischen Allesknipsern und Selfieakrobaten verletzt mich immer wieder zutiefst und reißt mich aus meinem meditativen
    Simmungsgleichgewicht. 😉😈😉😈

    • Die meisten Sätze, die beginnen mit „wenn Du so weitermachst….“ stören ab einem gewissen Punkt die innere Balance. ;O So oder so. Und ja: das Meditieren vor einem grünen Dach oder einer Skulptur ist wunderbar. Das Innehalten eben, das viele Allesknipser irgendwann vermissen. Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!

  5. Ohne Licht geht fast nichts beim Fotografieren. Aber nur, wer das Licht auch in sich trägt, vermag es aussen auch in der rechten Weise zu nutzen.
    Mitternächtlichschöne Grüsse aus dem Bembelland, Herr Ärmel

    • Lieber Herr Ärmel, immer getreu dem Motto „this Little light of mine, I`m gonna let it shine“…. grüßt Sie dankend und ganz Schirmchen im Regen lachend die Blumentorte

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